von Mäusen und Käuzen

Nachdem der Steinkauz in unserer Region völlig zu verschwinden drohte, hat sich die Population in den letzten 20 Jahren wieder etwas erholt. Geholfen haben dabei u.a. unterstützende Maßnahmen in Form von künstlichen Niströhren.

Das Jahr 2025 war leider kein gutes Steinkauz-Jahr im Eifelkreis. Auch in anderen NABU-Regionen in Rheinland-Pfalz blieben viele Nistplätze leer oder die Anzahl der Eier fiel geringer aus als üblich. Einige Gelege wurden aufgegeben und die Jungvögel überlebten nicht.  

Die Ursachenforschung zeigt, wie sensibel und vernetzt unsere Ökosysteme sind. Möglicher Grund für den mäßigen Bruterfolg der Steinkäuze könnte das sehr trockene Frühjahr sein, das zu einem Rückgang der Mäusepopulation führte. Die Elterntiere konnten den Nachwuchs nicht ernähren und gaben ihn auf. Prädatoren – wie Marder und Uhu – die ebenfalls Mäuse jagen, mussten auf andere Beute ausweichen und so fiel ihnen mitunter auch die kleine Eule zum Opfer.    

Unter dem nachstehenden Link findet Ihr die von Michael Hahn ausführlich dokumentierten Ergebnisse der Steinkauz-Beobachtungen im Eifelkreis und an anderen Standorten in Rheinland-Pfalz.

Link zur Steinkauz-Dokumentation: Der Steinkauz im Jahr 2025

 

 

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